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Carsharing für Fahranfänger?

Ihr habt den Führerschein neu und wollt sofort loslegen, doch die Kohle fehlt, um ein eigenes Auto zu kaufen?

Kein Problem. Carsharing ist auch in der Probezeit möglich. Allerdings, das sei vorab gesagt, mit teilweise kostspieligen Einschränkungen und erst ab 18 Jahren. Der Führerschein auf Probe für 17-jährige wird meist nicht akzeptiert.

Wer bietet Carsharing für Fahranfänger an?
Derzeit bieten als stationsbasierte Anbieter Cambio und oply in Hamburg auch Führerscheinneulingen an Carsharing zu betreiben. Als einziger Free-Float-Anbieter ermöglicht driveby die Fahrt mit dem geteilten Auto.

Cambio
Cambio bietet Fahranfängern die Autos der Preisklassen XS, S und M in ihrem stationsgebundenen System an. Durch das Stationssystem müssen die Autos stets von festen Stationen ausgeliehen und an die identische Station zurückgebracht werden.

Größere Autos sind nur nach Rücksprache möglich. Die Beschränkungen werden bei Cambio aufgehoben, wenn der Anmieter über 25 Jahre alt ist oder den Führerschein länger als 24 Monate hat.

oply
Bei oply scheint es weniger Vorbehalte schreibt: "Du kannst unseren Service nutzen, sobald du 18 Jahre alt bist und einen gültigen Führerschein hast. Den Führerschein auf Probe für 17-jährige akzeptieren wir nicht. Mit 18 kannst du alle unsere City und Family Fahrzeuge anmieten. Der Transporter und der Sportwagen können ab 25 Jahren gefahren werden."

driveby
driveby ermöglicht es als einziger FreeFloat-Anbieter Fahranfängern am Carsharing teilzunehmen. Die Autos können also überall innerhalb des Geschäftsgebietes angemietet und abgegeben werden. Allerdings berechnet driveby für die "Rookies", also alle, die weniger als 12 Monate ihren Führerschein haben, 1 Euro zusätzlich pro Fahrt. Hinzu kommen 9 Euro pro Monat als Grundgebühr. Ganz schön heftig, doch begründet wird dies mit der sehr hohen Unfallwahrscheinlichkeit bei Fahranfängern.

Auch die Selbstbeteiligung bei driveby steigt bei Fahranfängern von 1000 Euro auf saftige 2500 Euro. Das will gut überlegt sein. Schon 1000 Euro sind kein Pappenstiel und eine darüberhinausgehende Versicherung bietet driveby nicht an.

Stand: Oktober 2018