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Carsharing Anbieter

Allgemeines

Carsharing? Was ist das? Wofür sollte ich das nutzen? Und warum sollte ich vergleichen? Carsharing ist für viele Bereiche geeignet.

Dabei spielen vor allem die Kosten eine Rolle. Nicht zu unterschätzen ist auch die Bequemlichkeit. Damit kann durchaus die Bequemlichkeit gegenüber Bahn oder anderen Fortbewegungsmitteln gemeint sein, aber es geht natürlich auch darum den Weg von der eigenen Haustür möglichst optimal zu gestalten.

Wenn Sie sich einmal für die aktive Nutzung des CarSharing entschieden haben, dann haben Sie neben den tollen Vorteilen auch sofort den fiesesten Nachteil präsent: Sie bekommen für jede Nutzung genau aufgelistet was sie gekostet hat. Das ermöglicht Ihnen eine volle Kontrolle zeigt aber auch auf, wie teuer so manches wirklich ist. Und deswegen lohnt es sich zu vergleichen.

Diese Seite ermöglicht Ihnen den Vergleich zwischen den wichtigsten Carsharing-Anbietern und hilft Ihnen die Kosten zu überblicken.

Die einzelnen Anbieter sind unten kurz vorgestellt. Allen gemein ist, dass eine vorherige Registrierung und Anmeldung notwendig ist. Für Car2Go und DriveNow gibt es hier ziemliche günstige Angebote.

Doch macht es wirklich Sinn, die Kosten einer 10 Minuten Fahrt zu vergleichen? Sicherlich! Denn nach der neuesten Erhöhung bei DriveNow (die Zwangsversicherung - seit 9/2016) ist der Unterschied zwischen DriveNow und Car2Go erheblich. Denn ab 15. Oktober 2016 senkt Car2Go den Preis für die benzinbetriebenen Smarts. Eine 10 minütige Fahrt kostet also mit einem Benzinsmart dann 2.40 Euro und mit dem günstigsten DriveNow 4.10 Euro. Das sind über 70% (1.70 Euro) höhere Kosten! Und sobald es mal ein wenig weiter weg geht, für einen Tagestrip ans Meer (für die Hamburger) oder eine Spritztour an die bayerischen Seen (für die Münchener), dann werden die Unterschiede noch größer.

Eine Fahrt mit 300km (also einfach 150km) und einer Dauer von 6 Stunden kann zwischen 67,80 Euro und 273,80 Euro kosten. Auch wenn man nur zwei Anbieter vergleicht, so liegt das Günstigste Angebot von DriveNow für diese Strecke bei 107,20 Euro und bei Flinkster nur 67,80 Euro. Das sind immerhin 39,40 Euro und damit schon beinahe der nächste Trip.

Bei einer Fahrt in der Stadt wird zudem die Bequemlichkeit (also die Frage, wie weit das Auto von der Haustür entfernt steht) oder die Vorliebe für ein bestimmtes Auto eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen.

Aber auch da schadet es ja nicht sich gelegentlich die Kosten ausrechnen zu lasssen. Und deshalb habe ich diesen Vergleichsrechner gebaut. Viel Freude damit!



DriveNow

DriveNow ist ein Dienst von BMW. Die Fusion mit car2go ist angekündigt, jedoch noch nicht vollzogen.

System: Free-Float, stationsunabhängig, flexible Start- und Endzeitpunkte

Autos: BMW 1er, BMW i3 (ein rein elektrisches Auto), BMW X1, BMW 2er Active Tourer und das BMW 2er Cabrio. Von Mini gibt es eigentlich alle Mini-Modelle: den Klassiker ebenso wie die moderneren Auswüchse, also den MINI, MINI Clubman, MINI Countryman und den Mini Clubman. Aber auch das Cabrio von Mini kann für derzeit 34 Cent pro Minute gefahren werden.



Car2Go

Car2Go ist im Konzern bei Mercedes zuhause. Das ist unschwer am Smart aber auch an den eingeflotteten Mercedes A- und B-Klassen zu erkennen.

System: Free-Float, stationsunabhängig, flexible Start- und Endzeitpunkte

Autos: Hauptsächlich Smart-Fahrzeuge (Elektro und Benzin). Das macht die Parkplatzsuche in den Innenstädten einfacher. An einigen Standorten sind auch die A-Klasse, B-Klasse, CLA und GLA verfügbar.



Greenwheels

Greenwheels ist ein eigenständiger Carsharing-Anbieter und früher auch als StattAuto bekannt.

System: Stationsabhängig, vorher festzulegender Start- und Endzeitpunkt

Autos: Volkswagen up! (Kleinwagen), Volkswagen Golf Variant (Kombi), Volkswagen Caddy (Lieferwagen)



Flinkster

Flinkster ist im Konzern bei der Deutschen Bahn zuhause. Interessanterweise gibt es eine Kooperation mit car2go. Diese bezieht sich allerdings in erster Linie auf die Möglichkeit App-übergreifend zu buchen.

System: Stationsabhängig, vorher festzulegender Start- und Endzeitpunkt

Autos: verschiendenste Varianten, von Mini bis Transporter gibt es hier wohl die größte Diversifizität in der Flottenausstattung.



Ubeeqo

Ubeequo ist der Carsharing-Dienst von Europcar. Er ist ein weiterer stationsbasierter Dienst unter den überregionalen Carsharing-Anbietern.

System: Stationsabhängig

Autos: VW Golf und Opel Adam



driveby / miles

driveby ist ein neuer Anbieter, der bisher nur in Berlin und Hamburg (seit November 2018) präsent ist. Der Name ändert sich vermutlich von driveby zu miles. Bisher ist es aber durchgehend ein Gemisch in der Nutzung beider Namen. Es ist ein Anbieter, der ebenso wie car2go und DriveNow auf ein FreeFloat-System setzt. Innerhalb des Geschäftsgebietes können die Autos frei bewegt und die Miete begonnen oder beendet werden. Neu ist bei diesem Dienst die Abrechnung, die in erster Linie nach der Distanz vorgenommen wird. Allerdings darf man auch nicht zu langsam fahren, da bei mehr als 10 Minuten pro km eine heftige Strafe für "Blockieren" des Autos fällig wird. Es werden dann 25 Euro und weitere 0,29 Euro/Minute fällig. Wie es nun aussieht, wenn man in einem Stau steht ist unklar.

Und weil auch driveby sich nicht ganz zeitlos zeigt, wechselt die Abrechnung bei längeren Mieten von einem distanzabhängigen Verfahren doch auf die übliche zeitabhängigen Abrechnung. Nicht verwunderlich, aber doch nervig, dass es so versteckt dargestellt und niemals explizit beschrieben ist. Nämlich nicht auf der Tarifseite sondern unter "so funktioniert's". Naja, die Marketingabteilung hat sich dann vielleicht doch geschämt es auf den Punkt zu bringen. :-) Aber dafür gibt es ja diesen Tarifrechner, der Euch vor derartigen Unwägbarkeiten schützt.

System: Free-Float, stationsunabhängig, flexible Start- und Endzeitpunkte

Autos: Toyota, Audi A1 (S), Fiat 500 (S), Audi A3 (M), Volkswagen T6 und ein weiterer Transporter (letztere werden derzeit im Tarifvergleich nicht ausgewiesen.



oply

oply ist der Carsharing-Dienst der sich mit sogenannten Nachbarschaftszonen eng an die stationsgebundenen Dienste anschließt. Ähnlich wie ubeeqo gibt es hier bestimmte Bereiche in denen ein Auto wieder abgestellt werden darf. Damit dürften Einwegfahrten wie bei car2go, DriveNow und driveby entfallen. Ein weiterer Anbieter, der sich für Kurztrips anbietet. oply ist seit Oktober 2018 in Hamburg vertreten. Sie sind auch in München vertreten. Der Anbieter ist noch sehr neu am Markt, daher sind die Bedingungen der Miete noch nicht vollständig klar. Schade ist auch die geringe Ausbreitung der Nachbarschaftsgebiete, die z.B. durch nicht nutzbare Anwohnerparkenzonen begründet werden, teilweise aber auch nicht erklärbar sind. Vermutlich wird dort noch nachgebessert.

System: Stationsabhängig

Autos: VW Golf und Opel Adam